12.
Juli

Endlich wieder Schwestern in Neuzelle!

In Gottes Heilsplan spielt die Ehelosigkeit um des Himmelreichs willen eine große Rolle. Jesus sagt: „Und jeder, der um meines Namens willen Häuser oder Brüder oder Schwestern oder Vater oder Mutter oder Kinder oder Äcker verlassen hat, wird dafür das Hundertfache erhalten und das ewige Leben erben.“ (Mt 19,29)

Deshalb leben wir im sogenannten „Zölibat“ und heiraten nicht. Wir versuchen, in Beziehung zu Gott zu leben und daraus unser Leben erfüllen zu lassen. Dieses Leben ganz aus und ganz für Gott ist immer auch ein Zeichen darauf, was uns im Himmel erwartet – die Vereinigung mit unserem Schöpfer in Ewigkeit.

Jesus sagt dazu: „Denn manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu gemacht und manche haben sich selbst dazu gemacht – um des Himmelreiches willen. Wer es erfassen kann, der erfasse es.“ (Mt 19,12)

Priester und Ordensmänner sind in dieser Lebensweise dazu bestimmt, geistliche Vaterschaft für die Menschen zu übernehmen, für sie zu beten und für sie da zu sein. Es ist aber nur eine Seite der Ehelosigkeit um des Himmelreichs willen, denn Gott hat uns als sein Abbild geschaffen und zwar „männlich und weiblich“.

Deshalb ist die andere Seite der Ehelosigkeit um des Himmelreichs willen die der geistlichen Mutterschaft. Umso mehr freuen wir uns, dass wir nun mit drei Schwestern der Dienerinnen vom Heiligen Blut zusammen die Seelsorge gestalten dürfen. Ad multos annos.

Fotos: Zisterzienserpriorat Neuzelle

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