30.
Oktober

Eine besondere Freude durften wir heute erfahren. Kurzfristig hat uns nämlich ein wahrlich „starkes Gespann“ unseres Ordens besucht: Dom Mauro-Giuseppe Lepori, der Generalabt des Zisterzienserordens, kam gemeinsam mit Äbtissin Gertrud Pesch von Oberschönenfeld und Äbtissin Elisabeth Vaterodt aus St. Marienthal nach Neuzelle. Frater Aloysius Maria hat uns zu Mittag mit Allgäuer Käsespätzle verwöhnt und einen Kuchen gebacken. Am Nachmittag haben wir zusammen das Gelände des ehemaligen Forsthauses Treppeln besucht.

Wenn der Erwerb des Geländes gelingt, wollen wir diesen Ort gemeinsam mit vielen schrittweise aufräumen, damit ein neues Kloster entstehen kann. So soll aus einem einst „verbotenen“ konspirativen Objekt der Staatssicherheit der DDR ein Ort werden, an dem alle Menschen willkommen sind: „Kommt und seht!“ – Immerhin gab es auf dem Gebiet des heutigen Landes Brandenburg einst 30 Klöster unseres Ordens! Heute ist das Priorat Neuzelle das einzige aktive Zisterzienserkloster Brandenburgs.

Es war jedenfalls ein stärkender und herzlicher Besuch im Geist der Mitbrüderlichkeit – bereits der zweite, denn schon im November 2017 hatte uns Generalabt Mauro mit Äbtissin Gertrud in Neuzelle besucht. Wir freuen uns schon jetzt auf ein Wiedersehen!

Besuch von Generalabt Mauro Lepori (1.v.r.), Äbtissin Gertrud Pesch (3.v.r.) und Äbtissin Elisabeth Vaterodt (2.v.r.)  im ehem. Forsthaus Treppeln.
Fotos: Zisterzienserpriorat Neuzelle.

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