20.
August

Heute feiern die Zisterzienser das Hochfest des Heiligen Bernhard. Er ist DIE charismatische Figur des Zisterzienserordens in seinen Anfängen. Ein wahrer Mann des Gebetes und ein Arbeiter im Weinberg Gottes, wie er selten gesehen wird. Sein Leben war eines in der Spannung von ORA (Gebet) und LABORA (Arbeit). Einerseits gründete er viele Klöster, also Orte des Gebetes (ORA), spornte Unzählige zu einem Leben des Gebetes an und war in der Berufungspastoral so erfolgreich, dass Frauen die Fenster zunagelten, wenn er kam, da sie Angst hatten ihre Männer würden auf der Stelle ins Kloster eintreten. So erzählt es zumindest augenzwinkernd die Legende. Andererseits war der Heilige Bernhard ein Mann der Tat. Er mischte sich in viele Angelegenheiten ein, baute, schlichtete, predigte, mahnte und half – aber er sah immer alles sub specie aeternitatis, also aus dem Blickwinkel der Ewigkeit. Ein wahrhaft visionärer Geist. Möge seine Fürsprache bei Gott unsere Gemüter ebenso visionär werden lassen, wie er es war und ist!

Die Tage vor dem Hochfest haben wir die Novene gebetet. Hier der Text: Bernhardsnovene-um-Geistliche-Berufe

Fotos: Zisterzienserpriorat Neuzelle

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