26.
Februar

EIN TRAURIGES JUBILÄUM wird im Kloster Neuzelle jedes Jahr am 26. Februar gefeiert: An diesem Tag wurde das Kloster im Jahr 1817 nach 550-jährigem Bestehen auf Befehl des preußischen Königs aufgehoben. Die damals 32 Mönche von Neuzelle samt dem letzten Abt Optatus Paul mussten das Kloster verlassen, das Tragen des Ordensgewandes wurde ihnen fortan verboten. Trotzdem ist Neuzelle ein Ort mit starker katholischer Präsenz geblieben. Wir sind dankbar, dass die zisterziensische Ordensgeschichte an diesem historischen Ort seit 2018 weiter geschrieben wird. So feiern wir nun wieder das Stundengebet und auch die Gedenkmessen für die Stifter und Wohltäter an deren Todestag, soweit bekannt. Denn angefangen mit Markgraf Heinrich von Meißen († 1288) hat eine lange Reihe von Wohltätern das Kloster und die Mönche durch Schenkungen unterstützt, verbunden mit dem geistlichen Auftrag des Gebets und der Messfeier für sie und ihre Familien. Dieses geistliche Erbe anzutreten, ist eine der zentralen Aufgaben auch für uns in Neuzelle, auch wenn die einst dafür gestifteten Pfründe heute anderen, weltlichen Zwecken dienen.

Diesen Artikel teilen:
Kommentare:

Kommentar verfassen

Thumb Up

Vielen Dank für Ihren Beitrag.

Ggf. wird Ihr Kommentar noch von der Moderation geprüft.